Donnerstag, 24. april 2008
Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit sind des Bürgers Lieblingskavaliersdelikt.
Doping im Radsport sowieso,
Politiker verprassen Steuermillionen und Stars nehmen Koks und Nutten.
Ein nicht näher genannter großer Computerkonzern schlittert in seinen
großen Korruptionsskandal.
Was ist noch echt?
Wer hat noch Ehre?
Wer hat noch ein Gewissen oder benutzt es?
Vielleicht sollten die da oben,
die Stars, die Politiker, die Musiker,
die Schauspieler, die Künstler und alle erfolgreichen
Menschen und Vorbilder mal damit anfangen wieder
Vorbilder zu werden für die Jugend.
Liegt das alles etwa an unserer verkommenen Religions-
zugehörigkeit? An mangelndem Glauben und der hohen Zahl an
Kirchenaustritten? Früher war die Geistlichkeit die Instanz
der Moral und heute?
Wer hat das Wissen der Welt, die Bibel, eigentlich schonmal zu
mehr als 30% gelesen?
Ich nicht, aber ich bin dabei, irgendwann hilft nur noch beten,
und wenns beim EM-Finale ist :-)!
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Donnerstag, 13. märz 2008
Musik beflügelt den Geist, erhellt die Herzen. Bevor ein Song zum Hit wird, ist er weit gereist. Auf Datenautobahnen, oder durch TV-Kanäle und Radiostationen.
Heute werden Superstars am Fließband gecasted,. das TV entscheidet mit Zuschauern über die Schicksale junger Menschen. Hot or Not!
Dancestar, Superstar, Comedystar.
Wer heutzutage ein Star werden will, ist attraktiv und nimmt an einem Wettbewerb teil.
Bohlen und Co. Bewerten die jungen Köpfe, sieben aus, entscheiden über Schicksale.
Die Jury richtet einige Male,
entscheidet über Schicksale,
Tränen fliessen im TV,
die Zuschauer sind begeistert,
die Medien bekommen neue Stars.
Der Kommerz ist perfekt.
Den Titel am Ende hat,
derjenige/ diejenige
mit dem besten Stimmapparat
Die Stars werden gekürt,
die Single kommt heraus,
das Produkt ist perfekt,
der Star geht in die Charts mit Fahrstuhleffekt.
MTV und Viva,
sie spielen die neuen Songs,
Handys ertönen mit neuen Songs – neuerdings.
Ein Jahr später sind sie meist vergessen,
denn ein Casting ersetzt nicht
charakterliches Kräftemessen
oder einen guten musikalischen Lebenslauf.
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Wir leben ja in Deutschland hier,
und was sie am meisten mögen
ist Papier.
Ein Schreiben hier, ein Schreiben dort und
ein Umschlag hier, eine Anfrage da,
die Bürokratie ist unser Star.
Bei soviel Papier, den ganzen Schreiben,
wo soll man da noch bleiben,
hier ein Antragsformular,
da eine Rechnung und
dort noch eine Dokumentenbezeichnung.
Bitte vergessen sie die Auftragsnummer bei ihrer Anfrage nicht,
verweise auf die Kundennummer, du mieser Wicht.
In diesem Bürokratendschungel,
gibt´s dauernd postwendend Gerangel.
Und wirst du der Papierflut nicht Herr,
hast du verloren im Papiermeer.
Man schwimmt durch hunderte von Schreiben,
da soll sich wer entscheiden.
Doch ein Gutes bleibt im Endeffekt,
Papier ist geduldig .
Aber Beamte haben den Abschirmeffekt.
Die Herrscher über die Zeilen
mögen oft darüber verweilen,
sich komplizierteste Formulierungen erdenken,
um den Bürger zu beschränken
mit bürokratischem Wunschdenken.
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Code, Lyrik und Informatik,
passt nicht zusammen,
denkt der Leser sich.
Doch „Code ist Poesie“,
in all seinen Zeilen steckt Kraft und Genie.
Im Code steckt Power und Kraft,
welche einen Nutzen für den User schafft.
Der Code eines Programms bestimmt
die Leistung und den Ablauf.
Der User sieht nur die Benutzerschnittstelle,
auch als User-Interface bekannt.
Code ist Poesie,
lässt MP3´s so klangvoll erklingen,
bringt Stars in Videos zum Singen,
checkt E-Mails, verschlüsselt sie und schickt sie ab,
erlaubt chatten im Sekundentakt,
bestellt im Onlineshop schöne Sachen
und lässt bei Computerspielen so richtig krachen.
Code ist Poesie,
was alles dahinter steckt errätst du nie.
Abstrakte Mathematik,
jonglieren mit Zahlen,
Funktionen, Abfragen und Schleifen,
Parabeln, Kurven, Diagramme,
sind grafische Programme.
Code ist Poesie,
bist du nun neugierig geworden,
schau auf wikipedia und hol dir Wissen von morgen.
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