Donnerstag, 13. märz 2008
Sonne, Strand und Meer,
ach wie lang ist das nur her.
Urlaub machen, Tapetenwechsel
ach wär´ das ein schöner Alltagswechsel.
Und wären´s ein paar Tage nur,
vielleicht auch eine Kur.
Hauptsache raus aus diesem blöden nasskalten Wetter,
auch die seltene Sonne
macht die laufende Orkan Saison nicht netter.
Ein paar Tage Wandern oder Radeln,
aktiven Urlaub würd´ ich nicht tadeln.
Da bleibt man fit und sieht Natur,
tankt Energie und Kraft pur.
Foto: ANKORVISION Photography ©
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1
Donnerstag, 7. februar 2008

Fragen und Erwartungen,
Hoffnungen und Beratungen,
Gedanken kreisen in mir
in dieser Nacht,
um den Schlaf haben sie mich gebracht.
Ich lese in einem Buch zwei Kapitel,
doch müd´ werd ich durch kein Mittel.
Zukunftsängste jagen mich,
Ungewissheiten plagen mich.
Ein paar Stunden sind noch rumzukriegen,
dann werd auch ich die Zeit besiegen.
Ein neuer Tag wird anbrechen,
und alle Sorgen fegt der Rechen,
vorübergehend aus der Sicht,
verschwinden werden sie dadurch nicht,
das Leben sucht nach Überlistung,
hier im Lande der Bürokratie,
zählt leider nur Leistung,
nicht Sympathie.
Du bist was du tust,
nicht was du denkst,
auch wenn du dich noch so anstrengst,
zählt nur was du durch Taten schaffst,
alles andere hat keine Macht – verpafft
wie eine kurze Zigarette …
Der Morgen bricht an.
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4
Dienstag, 29. januar 2008
Sie ist so allgegenwärtig,
manche leben in ihr,
ersehnen sie,
manche macht sie fertig.
Ich sehne mich nach ihr,
nach mehr Bildung, Status, Geld,
allem was mir so gefällt.
Gern baue ich mir Luftschlösser,
von einem bess´ren Leben,
in dem alles klappt,
gelingt´s nicht bin ich eingeschnappt.
Der Gedanke an morgen,
vertreibt mir alle Sorgen,
Nöte
und Probleme.
Die Aussicht auf ein bess´res Leben,
wonach so viele streben.
Den Ausbruch aus meiner verkorksten Welt,
die mir nicht mehr gefällt,
ist´s der mich am Leben hält.
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2

Wir trafen uns auf einer Karaoke-Party das erste Mal,
ihre Augen glitzerten, ihr Lächeln sprach Bände,
sie war wunderbar, nach Blumen duftete ihr Haar.
Wir lebten und liebten eine lange Zeit,
Monate verstrichen,
uns hielt viel zusammen, stellenweise waren wir entzweit.
Wir waren uns gedanklich sehr nah,
doch räumlich sehr fern,
der Spagat dazwischen ist schnell erklärt.
Eine Fernbeziehung, wie man kurz erfährt.
Die Wochenenden des Glücks sind die Highlights der Woche,
dazwischen vertreib ich mir die Langeweile, indem ich koche.
Die räumliche Trennung, sie weilt nun schon lange Zeit,
doch fürs Zusammenziehen bin ich noch nicht bereit.
Zuviel wär´s, wenn man sich sieht allzeit.
Nun kommen noch unglücklich viele, schlechte Bedingungen hinzu,
dadurch bedingt, endete diese Liebe im Nu.
So schnell wie sie begann, war sie zu Ende,
das Glück kam und machte eine Wende.
Vom Chaos des Streits,
von der Gesellschaft und Zwängen wurden wir entzweit.
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