
Erste warme Sonnenstrahlen,
blicken zum Fenster hinein.
Und ich kann´s nicht ertragen,
zu sehn den Dreck hier drin.
Spinnenweben und Flecken,
kann man nun nicht mehr verstecken.
Drum wird der Putzlappen geschwungen,
die Flecken werden bezwungen.
Mit Frühlingsfrisch im Eimer,
setz ich den zwei Stunden Timer,
und fange an zu wienern,
um die Bude zu verschönern.
Musste nicht verzagen,
sondern nur den Meister Proper fragen.
Scheuern, wischen und polieren,
dann gibt’s nachher auch keine Schlieren.
Doch halt, was kommen da für Nachrichten,
Brand in Ludwigshafen,
Nato Sicherheitsgipfel,
Bundeswehreinsatz in Afghanistan.
Da wird das Wetter fast schon zynisch schön,
wo Politiker streiten, doch so fast obszön.
Donnerstag, 7. februar 2008

Fragen und Erwartungen,
Hoffnungen und Beratungen,
Gedanken kreisen in mir
in dieser Nacht,
um den Schlaf haben sie mich gebracht.
Ich lese in einem Buch zwei Kapitel,
doch müd´ werd ich durch kein Mittel.
Zukunftsängste jagen mich,
Ungewissheiten plagen mich.
Ein paar Stunden sind noch rumzukriegen,
dann werd auch ich die Zeit besiegen.
Ein neuer Tag wird anbrechen,
und alle Sorgen fegt der Rechen,
vorübergehend aus der Sicht,
verschwinden werden sie dadurch nicht,
das Leben sucht nach Überlistung,
hier im Lande der Bürokratie,
zählt leider nur Leistung,
nicht Sympathie.
Du bist was du tust,
nicht was du denkst,
auch wenn du dich noch so anstrengst,
zählt nur was du durch Taten schaffst,
alles andere hat keine Macht – verpafft
wie eine kurze Zigarette …
Der Morgen bricht an.
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Mittwoch, 6. februar 2008
Die Narren sind los,
sie saufen, trinken, und feiern famos.
Verkleidete Jecken an jeder närrischen Eck,
die Narren sind so jeck.
Der Spaß als großer Trumpf,
mischt die Masse kunterbunt.
Und nach dem Umzug mit vielen Wagen,
geht’s auf die Party, um nicht viel zu sagen.
Beim Umzug gibt’s viel Kamelle,
doch nicht überall gibt´s ne Bierquelle.
Ist die Location erst mal gefunden,
wird der Ernst schnell überwunden.
Spaß und lustiges Beisammensein,
ab und zu kriegt einer eine rein.
Der Alkoholpegel steigt rapide,
mit dem Spaß,
das ist nicht stupide.
Das ist die hohe Partykunst,
die die Narren so verschlunzt.
Und sind se alle jeck und froh,
geht’s auch oft aufs Klo.
Der Abend neigt sich dem Ende zu,
der Spaß erstickt nun nahezu.
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Mittwoch, 6. februar 2008

Sie treffen sich auf Mittelaltermärkten,
leben eine traditionsreiche Zeit,
die Handwerkskünste sie erlernten,
ihre Produkte bringen´s weit.
Auf den Märkten hausen sie in Zelten,
beschwören herauf die alten Welten.
Gaukler sind oft aufgelegt zu Scherzen,
gebettet auf Schaffellen verbringen sie die Nacht.
Gewänder aus guten Stoffen kleiden sie,
ihre alten Handwerkskünste bringen Sympathie.
Bogenschiessen preisen sie geschickt an,
die Künste erinnern an einen Abenteuerroman,
ein Met danach lockert die Zunge,
dort hinten spielt ein Gassenjunge.
Naht das Marktende heran,
wird alles eingepackt,
der Markt wirkt danach wie nackt.
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