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  • : NightFalcon
  • nightfalcon
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Freitag, 18. januar 2008

Ich glaube fest daran, dass die schönste Stunde eines jeden Mannes, die Erfüllung aller Sehnsüchte, der Augenblick ist, wenn er sich für eine gute Sache völlig verausgabt hat und erschöpft auf dem Schlachtfeld liegt – als Sieger.

 

 

Von Viktor Lombardi (1913-1970)

 

Aus dem Film „An jedem verdammten Sonntag“

veröffentlicht in: Zitate
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Freitag, 18. januar 2008

 Lippe.jpg

11/10/2007


Das Rauschen der Schleuse, das Plätschern der Enten, all das gibt mir an diesem Platz zu denken. Die Ruhe lässt mich Kraft tanken, der Wein bringt mich später zum Wanken.Heute ist ein Sonntag, und ich bin mal allein, nichts ist wie sonst sonntags, denn ich bin endlich mal allein.

Die Enten spielen auf dem Wasser, zwei Erpel schwimmen gegen die Strömung. Das Weibchen reinigt am Ufer ihr Gefieder, taucht kurz darauf ab in nördlicher Richtung.Ständig kommen Radler und Spaziergänger vorbei. Nun regnet es auch noch….Das war aber nur ein kurzer Schauer, der Regen hört abrupt wieder auf.

Ein Schwan kommt in einer spektakulären Schau angeflogen, gerade zwei Meter vor mir, putzt er sein weißstrahlendes Gefieder. Er reckt seinen langen Hals, streckt sich, flattert und zeigt mir seine weiße Federpracht.Allein sein Hals misst ausgestreckt mehr als einen halben Meter. Dieses beeindruckende Schauspiel der Natur, muss man erlebt haben. Es erfüllt mich mit großer Freude.

Der Tümpel wird voller und voller, mehr Tölpel und Enten kommen herbei.Sie tummeln sich und schwimmen umher. Sie schnattern auch laut um die Wette, mal streckt sich ein Vogel aus dem Wasser, mal taucht er ein ins Wasser. Dabei füttere ich sie nicht einmal.

Nun kommen arrogante Kajak Fahrer vorbei. Sie sprechen kein Wort zu mir, verscheuchen nur die Vögel. Einer wird von einem anderen geschubst. Es ist sehr erheiternd.

Dies sind nur ein paar Minuten am Fluss bei mildem Wetter, doch sie erfüllen mich mit Klarheit, Ruhe und Besonnenheit.Gleich kommt meine Freundin vorbei, sie hat angerufen, gerade als der Schwan sich putzte. Sie wird gleich auftauchen und diese idyllische Natur miterleben.

Das wird ein Fest, vielleicht bringt sie etwas Brot für die Enten mit.Moment, halt! Da kommt der Schwan wieder. Stolz und erhaben, ja divenhaft zieht er nach dem Anflug seine Runden durch den Fluss. Er reckt  seinen langen Hals in die Höhe, um seine Überlegenheit gegenüber den anderen Vögeln zu demonstrieren. Der fliegende König der Seen und Flüsse zieht mit seinem weißen Gefieder alle Aufmerksamkeit auf sich.Doch wo ist seine Partnerin? Vor einiger Zeit habe ich die beiden großen Schwäne noch zusammen mit ihren Jungen gesehen. Mittlerweile scheint das Männchen allein um die Tümpel zu ziehen.

Vielleicht ist er auf Futtersuche. Man weiß es nicht. Ständig kommen Spaziergänger vorbei. Sie sagen nichts, gehen nur, mal blicken sie zu mir herüber. Meist haben sie graues Haar, wenn sie jünger sind, haben sie einen Hund dabei.

veröffentlicht in: Logbuch
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Freitag, 18. januar 2008

 

Der Winter macht uns nachdenklich,

wir haben mehr Zeit für Gemütlichkeit,

manchmal macht Langeweile sich breit.

Die Kälte macht den Teekocher zum besten Freund,

die Kerze zur wärmenden Gefährtin

und das Buch zum unterhaltsamen Martyrium.

Nennt man das Gemütlichkeit oder einfach holde Einsamkeit?!

Während dem jetten durch spannende Zeilen, lässt sichs gut in

Der Kälte verweilen.

Fällt dir dann noch die Heizung aus, ists mit der Gemütlichkeit dann aus.

Decken und den Schlafsack hol´n, Heizlüfter ausm Bad hol´n und anschmeissen,

Wasser für den Tee kochen und den aufbrühen.

Der Tee wärmt gut, wenn draussen eisige -5°Celsius Winde toben.

Die Decken wärmen auch und der Heizlüfter powert auch gut,

doch leider frisst er zuviel Strom und macht einen bösen Ton.

Irgendwann nach Stunden des Ausharrens ists vorbei.

Der Heizungsmann kommt vorbei,

die Heizung, ja sie geht wieder.

 

Wir ha´m gefroren und gelitten, rauchten hundert Kippen,

doch nun ist die Zeit der Kälte endlich vorbei,

denn der Heizungsmann kam vorbei.

Nun wird die Bude wieder warm,

und alles ist wieder ganz normal.

veröffentlicht in: Aktuelles
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Donnerstag, 17. januar 2008
stress.jpg
So oft unterwegs,

rastlos bis abends spät.

Nie halt finden, nicht innehalten,

sich mit Stress betanken

wie zu Burn Out Zeiten.

 

Ständig was zu tun,

nie auch nur ne Minute Ruh´n.

Das ist mehr Fluch als Segen,

sich die Zeit zu Lasten nehmen.

 

Der Alltag so allein

ist stressig ohnegleichen,

man will ihn nicht vergleichen

mit früher in der Schulzeit,

da hatte man viel Muße,

ging sporadisch zur Buße

und küsste seine Muse.

 

Das ist in dieser Zeit ganz anders,

da hetzte von einem Termin zum ander´n.

Ständig unter Strom,

das ist mir bald zuviel.

Dichten ist mein Ventil,

 

Dort lässt man´s nun hinaus

Vielleicht geht´s dann heraus

In die weite Welt,

bis es dann was zählt.

veröffentlicht in: Emotionen
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